Buchungsverhalten 2017: Die Deutschen in der Statistik

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Keine großen Veränderungen im Buchungsverhalten erkennbar

Wer hätte das gedacht, das Buchungsverhalten hat sich im letzten Jahr im Vergleich zu 2016 kaum verändert. Traveltainment und Amadeus Germany haben als Buchungsstrecke für Reisebüros und Webseiten mehr als 5 Millionen Reiseteilnehmer und ihre Buchungen für Pauschalreisen analysiert.

Deutlich wird, dass im Vergleich zu 2016 vor allem die Online-Reisenden mehr Geld pro Reise ausgeben als zuvor. Der Anteil der Reisen über 1500 Euro liegt dort bei aktuell 47%. Im Reisebüro ist dieser Wert mit 69% sogar noch besser. Es zeigt sich, dass die Bereitschaft im Reisebüro größer ist, eine teurere bzw. höherwertige Reise zu buchen.

Die Reisedauer unterscheidet sich nicht von den Jahren zuvor. Ablesbar ist aber, dass Reisende aus dem Reisebüro eher länger die Welt entdecken möchten als die Gäste über die Internetplattformen. Über das Internet wird meist kurzfristiger und spontaner gebucht. Als Reiseziele kamen wie in den Jahren zuvor die Balearen, die Türkei und Ägypten am stärksten zum Zug.

Neu in der Jahresauswertung ist die Qualitätsbewertung auf den verschiedenen Buchungskanälen. In den Reisebüros ist die Qualität etwas höher, was die Qualität der Angebotsdaten angeht. Damit ist gemeint, dass unter anderem weniger Preiskorrekturen nach Angebotsanfrage kommen.

Beispiel: Ich schaue mir eine Pauschalreise an, der Preis wird mit 500 Euro dargestellt. Ich prüfe den Preis und der erhöht sich dann auf 599 Euro weil sich der Flugpreis in der Zwischenzeit erhöht hat. Dies passiert in der Regel bei tagesaktuellen Reiseangeboten, bei denen die Flüge direkt bei Buchung erst eingekauft werden. Klassische Pauschalangebote mit einem festen Flugkontingent hingegen haben einen Festpreis wie er im Katalog steht.

Im Reisebüro ist die Quote an klassischen Reiseangeboten höher, die Fehlerquote an Preiskorrekturen daher geringer als bei den Online-Reisebüros. Diese Preisdifferenzen und -korrekturen werden zu dieser Qualitätsbewertung herangezogen. 20 Prozent oder weniger Buchungsanfragen mit Preiskorrekturen gelten als gut. Hier kann man sehen, dass es noch viel Potential für die Preisaktualisierung im System gibt.

Quelle: touristik aktuell

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